Barrierefreie PDFs, da muss man an so vieles denken. Die Struktur muss getaggt sein, die Überschriften brauchen eine echte Hierarchie, jedes Bild einen Alternativtext, die Lesereihenfolge muss stimmen, und am Ende wartet die Prüfung. Kein Wunder, dass viele genau davor zurückschrecken und das Thema vor sich herschieben.
Ich habe mich da reingekniet, viel getestet und ein Werkzeug entwickelt, das funktioniert. Es ist ein Skill für Claude, die KI von Anthropic. Du gibst deinen Text und deine Gestaltungsvorlage hinein, und heraus kommt ein PDF, das an all diese Dinge gedacht hat. Ich habe die Ergebnisse nicht nur mit dem Prüfprogramm PAC geprüft, sondern auch mit einem Screenreader angehört. Die Dokumente bestehen also nicht nur die technische Prüfung, sie funktionieren auch wirklich für die Menschen, die auf einen Screenreader angewiesen sind. Wofür man sonst Stunden braucht, geht damit in einem Bruchteil der Zeit.
Wofür du es nutzen kannst
Gedacht ist es für die digitalen PDFs, die du immer wieder brauchst. Infoblätter, Merkblätter, Preislisten, kurze Prospekte, all das, was sonst als nicht barrierefreie Datei auf deiner Website landet. Das Werkzeug übernimmt die ganze technische Fleißarbeit, also Tags, Überschriften, Lesezeichen, Listen, Tabellen und Kontraste, schlägt dir Alternativtexte vor und baut dein Design ein. Dein Layout speichert es als Vorlage, auf die du bei jedem weiteren Dokument einfach zugreifst. Einmal eingerichtet, fängst du nie wieder bei Null an.
Wofür es (noch) nicht gedacht ist
Damit du dir Umwege sparst, sage ich dir auch gleich, wo die Grenzen liegen. Das Werkzeug macht PDFs für den Bildschirm, nicht für den Druck. Ausfüllbare Formulare, mathematische Formeln und große, aufwändig gestaltete Hochglanz-Prospekte mit vielen Spalten und Bildern sind noch nicht sein Terrain. Für schlichte, klar aufgebaute Dokumente dagegen ist es richtig stark.
Und ganz wichtig, Claude ist kein Grafikprogramm. Das Werkzeug baut dein Design nach, es gestaltet nicht neu. Wie schön das Ergebnis aussieht, hängt also davon ab, wie gut deine eigene Vorlage ist, denn was du hineingibst, kommt im Grunde auch wieder heraus. Eine grafische Überarbeitung findet hier nicht statt.
Eine Sache solltest du außerdem von Anfang an einplanen. Die fertigen PDFs lassen sich praktisch nur in Claude selbst wieder ändern. In anderen Programmen kannst du sie kaum nachbauen oder nachträglich anpassen. Wenn du später etwas änderst, läuft das also wieder über das Werkzeug.
Und noch ein Wort zum Datenschutz. Das Werkzeug arbeitet in Claude, einem KI-Dienst, und was du hochlädst, verlässt damit deinen Rechner. Vertrauliche oder personenbezogene Inhalte gehören deshalb nur dann hinein, wenn der Datenschutz in deinem Haus geklärt ist. Im Zweifel schauen wir vorher gemeinsam, was rein darf und was besser nicht.
Du bist dabei nicht allein
Ein Werkzeug nimmt dir die Fleißarbeit ab. Es nimmt dir nicht das Urteil ab, und das ist auch gut so. Du entscheidest, ob ein vorgeschlagener Alternativtext wirklich das trifft, was dein Bild sagen soll. Du behältst die Kontrolle über deine Texte. Und am Ende steht die echte Prüfung, die bestätigt, dass alles sitzt.
Genau an diesen Stellen lasse ich dich nicht allein. Ich zeige dir, worauf es ankommt, richte das Werkzeug gemeinsam mit dir ein und gehe das erste Dokument mit dir durch, bis es die Prüfung besteht. Du musst kein Technikprofi sein. Du brauchst nur deine Inhalte und jemanden an deiner Seite, der den Weg kennt. Das bin ich.
Neugierig geworden?
Wenn du wissen willst, ob das zu deinen Dokumenten passt, schreib mir unverbindlich. Am besten mit einem Beispiel, das du oft brauchst. Dann schauen wir gemeinsam, wie viel Zeit es dir sparen kann.